Wann man dazu greift
- APIs inkonsistent oder instabil sind.
- Agenten einfache Tool-Verträge benötigen.
- Sicherheits- oder Fehlerlogik gekapselt werden muss.
/pattern/adapter-pattern/
Ein Wrapper übersetzt eine chaotische oder instabile externe API in einen kleinen, stabilen, agentenfreundlichen Tool-Vertrag — sodass das Modell eine saubere Funktion sieht, während der Adapter Auth, Pagination, Fehlerbehandlung und Schema-Drift dahinter absorbiert.
In der PraxisEin HR-Agent kapselt eine 15 Jahre alte SOAP-Lohnbuchhaltungs-API in einem Adapter, der eine einzige `get_employee_salary(id)`-Funktion exponiert und das Modell vor XML-Envelope-Details abschirmt.
Wann man dazu greift
Wann es nach hinten losgeht
Die Abwägung
Stabilere Agenten-Schnittstellen werden auf Kosten der Pflege einer zusätzlichen Code-Schicht gewonnen.
Ein Adapter übersetzt zwischen zueinander unpassenden Schnittstellen.
Der Wrapper schluckt einen 429 oder ein Teilergebnis und gibt eine saubere Form zurück. Der Agent schlussfolgert anhand der sauberen Form und handelt so, als wäre der Aufruf erfolgreich gewesen.
Lösung · Strukturierte Fehler mit Kategorie (Rate Limit, Teilergebnis, Fatal) durchreichen. Lass den Agenten oder den Harness entscheiden, wie reagiert wird – der Adapter darf das Signal niemals still normalisieren.
Die gekapselte API ändert ein Feld oder dessen Semantik. Der Adapter hat keinen Contract-Test, sodass die Drift direkt zum Modell fließt, das gegen einen still verschobenen Vertrag schlussfolgert.
Lösung · Den Adapter per Contract-Test gegen die Live-API prüfen und versionieren; den Agenten auf eine Adapter-Version pinnen, sodass eine vorgelagerte Änderung den Test statt den Lauf zum Scheitern bringt.
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