Wann man dazu greift
- Nutzerkontext über mehrere Turns hinweg gepflegt werden muss.
- Bezüge auf frühere Aussagen erwartet werden.
- Konversationsfluss kritisch ist.
/pattern/conversational-memory/
Aktuelle Konversations-Turns werden aufbewahrt und wieder eingespielt, damit das Modell Kontext für den nächsten Turn hat — als vollständiges Transkript, als festes Fenster der letzten N Turns oder als laufende Zusammenfassung, sobald die Rohhistorie das Budget übersteigt. Dies ist die Kurzzeit-Ebene des Agentengedächtnisses.
In der PraxisEin Reiseplanungs-Chatbot spielt die letzten 20 Turns zu Beginn jeder Antwort ab, damit das Modell sich erinnert, dass der Nutzer vor drei Nachrichten 'nur Fensterplatz' gesagt hat.
Wann man dazu greift
Wann es nach hinten losgeht
Die Abwägung
Verbesserter Konversationskontext wird auf Kosten höherer Token-Kosten, Datenschutzrisiken und Kontextfenstererschöpfung gewonnen.
Jeder Turn wird angehängt und als Kontext wieder eingespielt.
Jeder Turn fügt dem Puffer etwas hinzu; irgendwann besteht der Prompt größtenteils aus veralteten Dialogen und das Modell kürzt die jüngsten — und relevantesten — Turns.
Lösung · Puffer durch Token-Budget begrenzen. Ältere Turns in einen einzelnen Block zusammenfassen oder auf Abruf aus einem episodischen Speicher zurückgreifen.
Um im Budget zu bleiben, werden ältere Turns zu einer Zusammenfassung komprimiert. Der eine konkrete Fakt, von dem ein späterer Turn abhängt — ein Buchungscode, eine exakte Zahl — ist genau das, was die Zusammenfassung wegparaphrasiert.
Lösung · Dauerhafte Fakten (IDs, Präferenzen, Zusagen) extrahieren und in einem strukturierten Slot fixieren, bevor die Prosa zusammengefasst wird, damit die Komprimierung sie nie berührt.
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