Wann man dazu greift
- Koordination vollständig nachverfolgbar und testbar sein muss.
- Komplexe Abläufe mit Zyklen und strikten Bedingungen stabil in Produktion laufen müssen.
/pattern/graph-based-orchestration/
Agentenkoordination, Tools und Zustandsübergänge werden als expliziter, ausführbarer Zustandsgraph aus Knoten und Kanten modelliert. Er komponiert die zwei Workflow-Lockerungen — bedingte Kanten (Routing) und begrenzte Zyklen (Loop) — über einer geschlossenen Knotenmenge mit validiertem Zustandsschema.
Wann man dazu greift
Wann es nach hinten losgeht
Die Abwägung
Extreme Vorhersagbarkeit und Steuerbarkeit werden auf Kosten erheblichen Modellierungsaufwands gewonnen.
Der Entwickler verdrahtet die Knotenmenge und die zulässigen Kanten; ein Router-Knoten lässt ein LLM zur Laufzeit die zu nehmende Kante wählen.
Wenn der Router ein LLM ist, kann er einen Kantennamen zurückgeben, der nie registriert wurde. Der Graph stürzt dann entweder ab oder fällt stillschweigend auf einen Standard zurück, der den Fehler verbirgt.
Lösung · Die Ausgabe des Routers gegen die registrierte Kantenmenge validieren, bevor der Übergang erfolgt. Bei Nichtübereinstimmung ablehnen und erneut versuchen; fehlerhafte Routingentscheidungen niemals übernehmen.
Zyklen sind in diesem Pattern zulässig. Ohne explizite Absicherung wird ein Router, der immer wieder dieselbe Rückkante wählt, bis zum Prozessabbruch endlos schleifen.
Lösung · Ein hartes Rekursions-/Schrittbudget auf Runtime-Ebene und ein Austrittsprädikat setzen, das der Graph bei jeder Iteration prüft. Das Budget als Korrektheitsgrenze behandeln, nicht als Leistungshinweis.
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