Wann man dazu greift
- Wiederkehrende komplexe Lösungspfade optimiert werden müssen.
- Der Agent sich in einem dynamischen Umfeld kontinuierlich anpassen muss.
/pattern/skill-build/
Der Agent destilliert erfolgreiche Aktionssequenzen zu wiederverwendbaren, benannten Skills — oft ausführbarer Code — und legt sie in einer wachsenden Skill-Library ab, die er bei zukünftigen Aufgaben abruft und komponiert, statt von Grund auf neu zu planen. Dies ist prozedurales Gedächtnis.
In der PraxisEin Automatisierungsagent leitet aus drei erfolgreichen Durchläufen dieser Aufgabe einen wiederverwendbaren 'Export-to-CSV'-Skill ab und ruft ihn bei ähnlichen Folge-Anfragen direkt auf, ohne erneut von Grund auf zu planen.
Wann man dazu greift
Wann es nach hinten losgeht
Die Abwägung
Kontinuierliche Leistungsverbesserung wird auf Kosten des Risikos gewonnen, dass Skills sich zu stark an vergangene Fälle anpassen oder ältere Skills katastrophal vergessen werden.
Ein gelernter Skill wird einmal gespeichert und später wiederverwendet.
Ein Skill wird aus einem einzigen erfolgreichen Durchlauf extrahiert. Er kodiert zufällige Details – genaue Formulierung, Reihenfolge, Tool-Wahl – und bricht bei der nächsten Variante.
Lösung · Verlange N erfolgreiche Durchläufe ähnlicher Form, bevor ein Kandidat zum Skill befördert wird. Verallgemeinere Parameter durch Vergleich der Durchläufe.
Einmal befördert, wird ein Skill ohne erneute Prüfung aufgerufen. Ein subtiler Fehler – oder eine Tool-Schnittstelle, die sich später darunter geändert hat – beschädigt nun jede nachgelagerte Aufgabe, die ihn abruft.
Lösung · An jeden Skill einen Regressionstest anhängen; bei der Beförderung neu validieren sowie immer dann, wenn sich eine referenzierte Tool-Schnittstelle ändert, und fehlschlagende Skills zurückziehen, statt sie blind aufzurufen.
Weitermachen
Patterns, Frameworks und Seiten durchsuchen.